Montag, 18. März 2013

Feels like the first cake of my life

In meinem Leben habe ich *zählt* eine solche Menge von Kuchen und Torten hervorgebracht, die noch nicht einmal in den zweistelligen Bereich reicht. Dementsprechend muss ich noch viiiiiiiiiel, sehr viiiiiiiiiiiel beim Backen lernen.
Per Zufall stolperte ich heute über ein einfach klingendes Rezept zu einem Schokoladen-Kuchen, das sofort meine Backlust anheizte. Eigentlich wollte ich mich strikt an das vorgegebene Rezept halten, entschied mich dann aber doch für die veganisierte Variante.
Also flugs vegane Kuvertüre, rein pflanzliche Margarine, Guaranapulver, Sojajoghurt und Sojamehl herangetragen und frisch ans Werk. Das Zubereiten ging einfach von der Hand und ich grinste freudestrahlend vor mich hin, als am Ende die kleine schokoladige Sünde im Ofen vor sich hin buk.
Doch nach 40 Minuten musste ich erkennen, dass ich es trotz der Einfachheit dieses Rezeptes geschafft habe, etwas falsch zu machen. Im Gegensatz zum Original war mein Kuchen nur halb so hoch, war also quasi ein millimeterdünner Kuchen“spiegel“. 
So gut wie möglich habe ich nun versucht, aus der Not eine Tugend zu machen. In den Untiefen meines Kühlschranks wartete noch ein Glas Holunderbeerengelee auf seine Bestimmung, was sich dann auch ganz gut auf dem Schoko-Kuchen machte. Noch kurz Kokosflocken in einer Pfanne gebräunt und darübergestreut. Und irgendwo fanden sich sogar noch ein paar bunte Kuchenstreusel.
Trotz der nicht so blühenden Kuchenlandschaft kam das Gebäck sehr gut bei den Geschmacksnerven meiner Familie an, obwohl man "den exotischen Kram" allgemein eher kritisch betrachtet. ;)
Das Kucheninnere war sehr schokoladig-saftig, der Geschmack angenehm süß und das, obwohl ich "nur“" 100gr Zucker verwendet habe. Das fruchtige Gelee erwies sich als Glücksgriff, harmonierte es doch fein mit den knusprigen Kokosflocken und dem Teig.

 Flachlandkuchen angeschnitten


Fehleranalyse

Zu wenig Backpulver hat meinen Kuchen wohl etwas mickrig bleiben lassen. Höchstwahrscheinlich ist auch Sojamehl in diesem Falle als Eialternative nicht besonders sinnvoll gewesen, da die Zutaten schließlich nicht gebunden, sondern aufgelockert werden sollte. Nächstes Mal sollte ich mir wohl das Peta-Backpapier VOR dem Backen anschauen und nicht erst danach. *hüstel*


Fazit

Köstlich war es allemal und eine Wiederholung ist so gut wie sicher.
Tipp: Zum Kuchen passt Zuckerrübensirup.

Saftiges Inneres

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